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    <title>Lösch mir die Augen aus : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>AiHua</dc:publisher>
    <dc:creator>AiHua</dc:creator>
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    <title>Lösch mir die Augen aus</title>
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    <title>Danke, ich denke, sowas findet eigentlich jeder in seiner Lebensgeschichte.</title>
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    <title>Im Folgenden werden durchaus noch einige Episoden aus der Soap folgen.</title>
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    <description>Im Folgenden werden durchaus noch einige Episoden aus der Soap folgen.</description>
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    <title>Kommt auf die jeweilige Story an, schließlich gibt in jeder guten Soap doch Tränen,...</title>
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    <description>Kommt auf die jeweilige Story an, schließlich gibt in jeder guten Soap doch Tränen, zerschlagenes Porzelan und kreischende Weiber... entnehme ich jedenfalls der Werbung.&lt;br /&gt;
Und den chinesischen Soaps, die sich meine Großmutter immer anguckt... sie ist so niedlich dabei, aber das Zeug ist echt schlimm.</description>
    <dc:creator>AiHua</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AiHua</dc:rights>
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    <title>&quot;Selma [...] war lange Zeit ein bestimmender Fixpunkt in meinem Leben und wir...</title>
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    <description>&quot;Selma [...] war lange Zeit ein bestimmender Fixpunkt in meinem Leben und wir wollten eine Beziehung führen deren Regeln nur wir bestimmten. Und wir beschritten algemeingültige Nogoareas in unserer Beziehung und merkten, dass die Regeln Nachteile, aber auch nicht zu leugnende Vorteile hatten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AWESOME!!!!!!!!!!</description>
    <dc:creator>bastiH (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bastiH (anonym)</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://aihua.twoday.net/stories/5035845/#5036596">
    <title>Klingt wirklich schön. Und nach Vergangenheit. Wie ist die Soap &apos;Finkenwalde&apos;...</title>
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    <description>Klingt wirklich schön. Und nach Vergangenheit. Wie ist die Soap &apos;Finkenwalde&apos; zu Ende gegangen?</description>
    <dc:creator>NeonWilderness</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 NeonWilderness</dc:rights>
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    <title>hach.</title>
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    <description>(c:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schön. sowas.</description>
    <dc:creator>pulsiv</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 pulsiv</dc:rights>
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    <title>.</title>
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    <dc:creator>To01</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 To01</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-03T07:47:36Z</dc:date>
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    <title>Einführung</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Es gibt Geschichten im Leben, die prägen einem auf Jahre, vielleicht für immer und obwohl man sie eine zeitlang vergisst, tauchen sie umso heftiger wieder im Erinnerungspool auf.&lt;br /&gt;
Für mich gibt es eine Zeit mit mehren Geschichten, die mir zeigten, dass das Leben nicht so weit von einer Soap entfernt sein kann.&lt;br /&gt;
Morgens um fünf Uhr, liefen eine Freundin und ich alle zwei Tage durch Wohngegend und über Feldwege, sie, weil sie fitt und abnehmen wollte, ich, weil ich Leichtathletik im Abi hatte (im Sprinten war ich gut, im Langlauf bin ich eine Niete ich kann ewig schwimmen, aber laufen). Während wir Dehnübungen machten redeten wir über Ereignisse der letzen Tage. Wir gingen beide auf verschiedene Schulen in verschiedenen Orten, beide mussten wir eine halbe bis dreiviertel Stunde zur Schule fahren. Aber sie hatte mich in ihren Freundeskreis eingeführt und ich hatte dort nicht nur selber Freunde gefunden, sondern auch meinen damaligen Freund kennen gelernt. Selma (natürlich nicht sein wirklicher Name, aber es gibt ein Buch über ein Schaf, welches genau dieselben Eigenschaften zeigte, die ich auch in ihm sah. Darum nannte ich ihn in Briefen und stillen Momenten so) war lange Zeit ein bestimmender Fixpunkt in meinem Leben und wir wollten eine Beziehung führen deren Regeln nur wir bestimmten. Und wir beschritten algemeingültige Nogoareas in unserer Beziehung und merkten, dass die Regeln Nachteile, aber auch nicht zu leugnende Vorteile hatten. Das zusammen mit anderen Freundschaften, Begegnungen und die Irrungen und Wirrungen meiner Freundin (die ich noch aus wirklichen Kindheitstagen kannte), hatten wir genug Stoff um uns die Lauf- und Dehnphasen mit einigem Gesprächsstoff kurzweiliger erscheinen zu lassen.&lt;br /&gt;
Es war dunkel, denn wir liefen in der kalten Jahreszeit, als ich sie gerade an ihrer Haustür ablieferte, um dann weiter zu dem Haus meiner Familie zu laufen, als wir eher etwas erschreckt und trotzdem lachend meinten. Wir könnten unser Leben als Storyboard an eine Soap verkaufen. Wir nannten sie &lt;i&gt;Finkenwalde&lt;/i&gt;. Und in manch einem Moment teilten wir ein Geheimnis. Auf Partys z.B., wenn wir beide etwas registrierten. Und sie formte klanglos den Namen unserer eigenen Soap.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>AiHua</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AiHua</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-03T00:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://aihua.twoday.net/stories/5030490/#5034445">
    <title>Ich liebe aber vielleicht; nicht nur dass es viel Leichtes verspricht; es haelt...</title>
    <link>http://aihua.twoday.net/stories/5030490/#5034445</link>
    <description>Ich liebe aber vielleicht; nicht nur dass es viel Leichtes verspricht; es haelt dazu auch noch mehrere Wege dorthin offen. Inzwischen Grueessli von Audrii&lt;br /&gt;
PS: Vielleicht schreib ich morgen noch einige Saetze hinzu.</description>
    <dc:creator>twoblogs</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 twoblogs</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-02T11:21:32Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://aihua.twoday.net/stories/5030490/#5033429">
    <title>aber vielleicht</title>
    <link>http://aihua.twoday.net/stories/5030490/#5033429</link>
    <description>kann man auch um beides herumkommen... mit einem &quot;mal abgesehen davon&quot; :D  :D  :D &lt;br /&gt;
(das war die unernste variante)&lt;br /&gt;
&quot;aber&quot; und &quot;vielleicht&quot; sind einfach nur der beweis für die eigene inkonsequenz. im wortschatz eines eines wirklich bewussten und vulkanischen menschen gäbs das schlicht nich. &lt;br /&gt;
(jetz kann gern wieder einer sagen, dass mench-sein, total schön is...)</description>
    <dc:creator>pulsiv</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 pulsiv</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T20:48:13Z</dc:date>
  </item>
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    <title>stimmt schon, das aber hat was aggresiveres, aber (oh mann) ich mag das vielleicht...</title>
    <link>http://aihua.twoday.net/stories/5030490/#5033311</link>
    <description>stimmt schon, das aber hat was aggresiveres, aber (oh mann) ich mag das vielleicht trotzdem, man kann damit ironischer sein.&lt;br /&gt;
trotzdem können beide worte unheimlich nerven.</description>
    <dc:creator>AiHua</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AiHua</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T20:09:31Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://aihua.twoday.net/stories/5030490/#5033211">
    <title>aber vielleicht</title>
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    <description>ist ein vielleicht nur ein aber der angsthasen...?</description>
    <dc:creator>pulsiv</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 pulsiv</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T19:32:11Z</dc:date>
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    <title>gesagt</title>
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    <description>&lt;i&gt;kein aber, nur ein vielleicht.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>AiHua</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AiHua</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://aihua.twoday.net/stories/5026543/#5029005">
    <title>Oha, was habe ich da angestellt...&lt;br /&gt;
Ich warte demnach gespannt.</title>
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    <description>Oha, was habe ich da angestellt...&lt;br /&gt;
Ich warte demnach gespannt.</description>
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  <item rdf:about="http://aihua.twoday.net/stories/5026543/#5028609">
    <title>text hat mich gerade animiert, mir was auszudenken. sie werden informiert.</title>
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    <description>text hat mich gerade animiert, mir was auszudenken. sie werden informiert.</description>
    <dc:creator>bastiH (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bastiH (anonym)</dc:rights>
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    <title>Und etwas Muskelkater ist auch mit dabei...</title>
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    <description>Und etwas Muskelkater ist auch mit dabei...</description>
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    <title>Ah danke, gut zu wissen.</title>
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    <description>Ah danke, gut zu wissen.</description>
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    <title>vorsicht dabei mit den Aufnahmen, der Text ist von Bernstein selbst, es gibt zwei...</title>
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    <description>vorsicht dabei mit den Aufnahmen, der Text ist von Bernstein selbst, es gibt zwei Aufnahmen mit ihm selbst und eine Aufnahme mit Yutaka Sado, die sehr nah dran ist. Die jüngere Slatkin-Aufnahme pfuscht am Text rum, was an der Tochter Jamie Bernstein liegt, die angesichts der neuen Version stramm behauptet &quot;das hätte er auch so gemacht&quot;. Nun ja...</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mehrLicht</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://aihua.twoday.net/stories/5026543/#5027130">
    <title>nur zu gut kenne ich dies, danke.</title>
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    <dc:creator>To01</dc:creator>
    
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  <item rdf:about="http://aihua.twoday.net/stories/5024168/#5026562">
    <title>Mach das mal, ich habe auf meine Liste jedenfalls seine dritte Sinfonie geschrieben....</title>
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    <description>Mach das mal, ich habe auf meine Liste jedenfalls seine dritte Sinfonie geschrieben. Danke.</description>
    <dc:creator>AiHua</dc:creator>
    
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    <title>Was mir gehört</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Er ist müde, ich kann aber nicht mehr sitzen. Es reicht längst nicht mehr den Geist spielen zu lassen, ich muss Musik in der Brust spüren. Musik, die durch Haut dringt, die mein Blut so vibrieren lässt, dass mir schlecht im Magen wird, leicht im Kopf.&lt;br /&gt;
Ich trage Bernsteinohrringe zu einem bodenlosen schwarzen Kleid, die Träger meines BHs sind schwarzpink, ich grinse meinem Spiegelbild zu, als ich die Schuhe überstreife. Stiefel mit Stahlkappen, ich weiß was ich vor habe. Das letzte Lächeln des Abends, ich streiche ihm über die Stirn und schleife die Tasche mit Ausweis, Geld für Alkohol und Eintritt hinter mir her. Ich benötige keinen Schlüssel, wenn ich wiederkomme ist er wieder wach.&lt;br /&gt;
In der U-Bahn lese ich Noten und ignoriere den Jungen gegenüber, der Haarspray mit Hilfe einer Plastiktüte schnüffelt.&lt;br /&gt;
Auf dem Fabrikgelände laufe ich an Stripbars und kotzenden Nachtvergnüglern vorbei um schließlich an der Fabriktür mit einem freundlich grinsenden Russen stehen zu bleiben. Jedenfalls lässt mich seine Fahne hinter dem Hocker das deuten. Er will meinen Ausweis sehen, bevor ich ihm das Geld rüber schieben kann und dafür einen verrutschen Stempelaufdruck auf meinen Puls gedrückt bekomme. Der Typ ist sicher jünger als ich. Aus dem oberen Stockwerken höre ich Patricks Wolf Bearbeitung von Annies &lt;i&gt;Helpless Fool for Love&lt;/i&gt; etwas matschig nach unten tropfen. Und ich frage den Türsteher, ob ich meine Tasche bei ihm lassen könnte. Er nickt. Wenn man irgendwas in einem Club möchte, sollte man sowieso immer die fragen, sie schlagen einem selten etwas ab. Außer wenn man den Perso vergisst&lt;br /&gt;
Ich laufe das voll gekritzelte Treppenhaus hoch, ganz oben stehen verschiebbare Kleiderständer, mit denen gerade ein paar Leute sich gegenseitig hin und her rollen. Ich stemme die Feuertür auf. Ich bin nach dem Halogenleuchten fast blind, in flackerndes Rot und gelegentlichem Grün gebadet. Der DJ spielt jetzt House. Ist mir egal, ich besorge mir etwas zu trinken, der Barmann empfiehlt Wodka mit Cranberry, dann gehe ich auf die Tanzfläche und fange an zu tanzen. Obwohl der Laden voll ist, sind nicht viele Leute auf der Tanzfläche. Mir egal. Für Menschen ist später noch Zeit.&lt;br /&gt;
Und ich muss auch nur zwei Lieder warten, dann kommt etwas was für mich aufgelegt scheint.&lt;br /&gt;
Ich singe mit, weil ich weiß, dass mich sowieso niemand hören kann. &lt;i&gt;this was everything I had wanted but now Im alone and angry&lt;/i&gt; Als der Jazzteil kommt, verschwinden noch ein paar von der Tanzfläche, mehr Platz für mich. Red Snapper ertönt städtisch und lässig, meine Schultern und Arme das Saxophon, meine Hüften der geslappte Bass, meine Füße der beschwingte Beat. Nach &lt;i&gt;Hot Flush&lt;/i&gt; bin ich total durchgeschwitzt, meine Haare fast komplett haltlos trotz Zopfband. Die Tanzfläche füllt sich wieder und noch mehr. Warme Körper berühren sich, wenn es unangenehm wird, ertanze ich mir Freiraum, ich schaue niemanden ins Gesicht.&lt;br /&gt;
Nach mehr als einer Stunde verlasse ich den Club, gehe weiter durch holprige Asphaltgassen und an dampfenden Imbissbuden vorbei. Dann diesmal eine Kellertreppe und keine Kontrolle des Ausweises.&lt;br /&gt;
Es ist schon spät, die Leute sind aggressiv, als ich komme kommt es fast zur Schlägerei. Genau deswegen bin ich hier. Die meisten Frauen tanzen am Rand, ich nicht. Das billigstes ist Bier und das Wasser auf der Toilette aus dem Wasserhahn.&lt;br /&gt;
Bei frickligen Gitarren werfen sich die Körper durch den Raum. Ich werde ebenfalls aggressiv, nachdem ich den dritten Ellenbogen ins Gesicht bekomme und Blut schmecke. Zeit es ihnen heimzuzahlen. Wenn ich besonders heftig jemanden erwische wenden sie sich manchmal um, mit wutverzerrten Gesichtern, sehen dann mich und lächeln mir zu. Ich nicke. Ich bin nicht hier um mich zu kloppen, ich bin hier um mich abzureagieren. Und wegen der Menschen. Hier kann ich nicht genug in Gesichter sehen, Haut, die kurz zwischen Shirt und Gürtel sichtbar wird, der Haaransatz im Nacken. Als die DJs sich wechseln klingt die Wut langsam ab, die Rhythmen werden ausgefallener. Ich kenne nur die Hälfte der Musik.&lt;br /&gt;
Ich bleibe bis das Hauptlicht angeschaltet wird, ich habe schon auf den Weg nach Hause einen Kater und weiß nicht ob ich mich über die Vögel freuen soll, die längst den Morgen begrüßen.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>AiHua</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AiHua</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-29T08:05:00Z</dc:date>
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    <title>stimmt, ohne ihn hätte ich auch meinen ersten Zugang zu Mahler nie gefunden. Die...</title>
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    <description>stimmt, ohne ihn hätte ich auch meinen ersten Zugang zu Mahler nie gefunden. Die Sendungen für Kinder  habe ich eher verpasst, aber viele Konzerte auch im Fernsehen gesehen, damals war er ja öfter beim Schleswig-Holstein-Musikfestival. &lt;br /&gt;
Ich glaub, ich muss auch mal wieder die Psalmen hören...</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mehrLicht</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-28T15:59:46Z</dc:date>
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    <description>Hm, ich glaube, da hast Du was in den falschen Hals gekriegt. Weder wollte ich Deine  Auseinandersetzung mit André in Frage stellen, noch bezog sich mein letztes Posting auf André. Eigentlich wollte ich nur eine Kritik an der aktuellen Auseinandersetzung mit Kunst, so wie ich sie beobachte, formulieren. Möglicherweise war das der falsche Ort und Moment. Sorry.</description>
    <dc:creator>T. Aschenlampe</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 T. Aschenlampe</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-28T00:17:16Z</dc:date>
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    <title>Ich habe mal Teile davon bei einem Bekannten gehört, aber wirklich kenne ich nur...</title>
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    <description>Ich habe mal Teile davon bei einem Bekannten gehört, aber wirklich kenne ich nur seine ersten beiden Sinfonien und eben &lt;i&gt;Chichester Psalms&lt;/i&gt;. Ich habe vor vielen Jahren mal eine Dokumentation gesehen, in der er auch über die Psalme sprach und teilweise Themen angespielt wurden. Damals war ich schon so gefesselt, dass ich sofort in einen Laden stürzte um mir eine Einspielung zu besorgen.&lt;br /&gt;
Mit Bernstein selber bin ich sozusagen aufgewachsen. Seine Sendungen für Kinder durfte ich als Kind im Fernsehen sehen und er war auch der Grund weshalb ich als Drittinstrument unbedingt Fagott lernen wollte (nach dem Bass, den mir meine Eltern auch schon verweigerten, anbetracht der Konstenfür die Seiten einer Harfe und das Instrument überhaupt und schon nur dem Stimmen des Klaviers verständlich, also musste die Geige dran glauben...)&lt;br /&gt;
Durch ihn lernte ich Mahler, Copland und Barber kennen und deshalb verzeihe ich ihm auch einige schreckliche Aufnahmen. Ich denke da an einige Sachen von Haydn oder auch Bach.</description>
    <dc:creator>AiHua</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AiHua</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-27T23:31:57Z</dc:date>
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    <title>&quot;Saul&quot; habe ich auch mal gesungen... aber jetzt bin ich schon lange nicht...</title>
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    <description>&quot;Saul&quot; habe ich auch mal gesungen... aber jetzt bin ich schon lange nicht mehr Teil eines Chors (wobei ich nie Teil von so etwas Tollem war... Schul-, Klassen- und Provinzkirchenchor und nachher der Unichor der LMU; tolle Projekte, aber sicher immer eher zusammengeschustert).&lt;br /&gt;
Wenn ihr also mal in München seid, ich komme vorbei.</description>
    <dc:creator>AiHua</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AiHua</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-27T23:17:29Z</dc:date>
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    <title>Da kommt man aus der &quot;Saul&quot;-Probe, durchblättert die Blogs, und dann sowas...</title>
    <link>http://aihua.twoday.net/stories/5023465/#5024770</link>
    <description>Da kommt man aus der &quot;Saul&quot;-Probe, durchblättert die Blogs, und dann sowas ;) &lt;br /&gt;
Vielleicht finden &lt;a href=&quot;http://dresdner-kammerchor.de/&quot;&gt;wir&lt;/a&gt; mal den Weg in den Süden, dann singen wir Dir eins :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim vorletzten Punkt übrigens die allerheftigsten Nickbewegungen von meiner Seite.</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mehrLicht</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-27T21:49:44Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://aihua.twoday.net/stories/5024168/#5024762">
    <title>Hast Du mal &quot;Kaddish&quot; (die 3. Sinfonie) von ihm gehört? Ich finde, das...</title>
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    <description>Hast Du mal &quot;Kaddish&quot; (die 3. Sinfonie) von ihm gehört? Ich finde, das geht noch über die Psalmen an Intensität drüber. Ich hab dieses weitgehend unbekannte Werk gleich beim ersten Hören LIVE aus der 5. Reihe gehört, ich war sprachlos und verwirrt danach. &lt;br /&gt;
Ich stimme Dir auch zu, dass mein ganzes Verhältnis zu Bernstein ein gespaltenes ist, aber das ist durchaus dynamisch und veränderbar. Es gibt Dinge, die ich furchtbar finde bei ihm, und er hatte sicherlich auch als Dirigent recht schwache Phasen oder Werke, zu denen er keinen Zugang fand. Ebenso reizt mich die West Side Story auch wenig, dagegen atmet &quot;Candide&quot; wiederum diese spritzige Leichtigkeit, die ich oft bei anderen Komponisten vermisse.</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mehrLicht</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-27T21:46:03Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://aihua.twoday.net/stories/5023473/#5024605">
    <title>Haette ich aber wirklich nicht gedacht, dass &lt;a href=&quot;http://twoblogs.twoday.net/stories/4916262/&quot;&gt;Freddie...</title>
    <link>http://aihua.twoday.net/stories/5023473/#5024605</link>
    <description>Haette ich aber wirklich nicht gedacht, dass &lt;a href=&quot;http://twoblogs.twoday.net/stories/4916262/&quot;&gt;Freddie Mercury&lt;/a&gt; extrem pornoes ist. Sie? &apos;Grueessli von Audrii</description>
    <dc:creator>twoblogs</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 twoblogs</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-27T20:43:40Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://aihua.twoday.net/stories/5013882/#5024210">
    <title>ich denke Du hast ganz richtig nochmals gesagt, dass es für einen Kunsthistoriker...</title>
    <link>http://aihua.twoday.net/stories/5013882/#5024210</link>
    <description>ich denke Du hast ganz richtig nochmals gesagt, dass es für einen Kunsthistoriker noch eine ganz andere Fragestellung hinter der Qualität gibt. Es ist ja sowieso für einen Kunsthistoriker schwierig gegenwartskunst zu bearbeiten, es sei den in seinem Kontext. Wobei ich natürlich finde, dass André schon genug Geschichte hat, es sind genügend Jahrzehnte vergangen... Die Berwetung kann also ohne Probleme beginnen ohne ausschließlich Kunstkritik zu sein.&lt;br /&gt;
Wobei ich wirklich nicht sagen will, dass Kunsthistoriker nicht unmittelbare Kunst bearbeiten können. Ich halte es nur für weitaus schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Qualitätsfindung als solches. Du hast ja geschrieben, dass es nicht dogmatisch sein darf und das sie begründet werden sollte. Ich finde schon, dass ich (vielleicht durchaus schlecht) das bei diesem Werk versucht habe. Meiner Meinung nach, hat es eine sehr intensive Qualität, weitaus mehr als viele andere Werke von André selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich kann auch nicht sehen, dass André die Herstellung der Transzendenz dem Betrachter allein überlässt. Ich meine, schließlich ist es immer ein Spiel zwischen Werk und Betrachter, aber so leer ist das ganze Kunstwerk nun doch nicht, als dass es allein vom Betrachter befüllt werden muss, also beliebig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens finde ich auch, dass &lt;i&gt;the Fountain&lt;/i&gt; durchaus noch etwas mehr aussagt, als dass ein fertiges Produkt signiert wurde. Aber das nur am Rande.</description>
    <dc:creator>AiHua</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AiHua</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-27T17:31:47Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://aihua.twoday.net/stories/5024168/">
    <title>Chichester Psalms</title>
    <link>http://aihua.twoday.net/stories/5024168/</link>
    <description>Weil ich gerade zugegeben habe, dass ich total auf Chormusik &quot;abfahre&quot; ein Beispiel davon.

&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;Diese Psalmen sind einfach&lt;br /&gt;
 bescheidene Lieder,&lt;br /&gt;
tonal und melodisch,&lt;br /&gt;
beinahe bieder,&lt;br /&gt;
für aufrechte John Cager garantierte Tortur,&lt;br /&gt;
mit Tonika und Dreiklang in simplem Es-Dur

&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Eigentlich eine heftige Untertreibung in Dichtform vom Komponisten Leonard Bernstein selber. Denn die Suite ist alles andere als einfach in der Komposition und höchst anstrengend für die Musiker. Irreguläre Taktwechsel (z.B. 10/4, 7/4) und eine höchst anstrengende Stimme für die Tenorstimme im Chor lassen die Suite nicht einfach zu einem bescheidenen Liedchen werden.&lt;br /&gt;
Aber vielleicht hat der ein oder andere an seine Musikstunden gedacht. Ich weiß jedenfalls noch genau, wie mein Musiktheorielehrer die berühmten Takte der &lt;i&gt;Westside Story&lt;/i&gt; klopfte und wir sie aufschreiben mussten. Nur eine in der Klasse setzen den Wechsel ein, wir anderen quälten uns mit den Pausen ab&lt;br /&gt;
Wenn man also an die &lt;i&gt;Westside Story&lt;/i&gt; denkt, dann weiß man vielleicht, dass diese Oper eher als Musical am Broadway bekannt geworden ist. Leonard Bernstein verband vollkommen unbekümmert Musical mit so genannter ernster Musik, ließ in seine symphonische Musik Jazz und südamerikanische Folklore einfließen und hatte damit auch viel Erfolg, allerdings auch ebenso viele Gegner. Andere Dirigenten weigerten sich seine Musik zu spielen, weil er Populärmusik machte, völlig unzeitgemäß der Tonalität nachging böswillig also Kitsch, abgeschmackter, leerer Pop, nur gut anscheinend für die Masse.&lt;br /&gt;
Und über &lt;i&gt;Chichester Psalms&lt;/i&gt; sagt er dann auch selber:&lt;br /&gt;
[Es ist] vielleicht die tonalste Partitur, die ich je geschrieben habe.&lt;br /&gt;
Anbetracht der Zeitumstände verrät das eingangs zitierte Gedichtchen seinen Sinn.&lt;br /&gt;
Aber Bernstein war ansonsten überhaupt nicht bescheiden, tritt er doch nicht nur für die tonale Musik, sondern auch für den Jazz und die populäre Musik mit den Worten ein:&lt;br /&gt;
Ich bin nicht einverstanden, wenn die populäre Musik als Ganzes auf eine niedrigere Stufe gestellt wird: Eine Symphonie ist nicht besser als ein gutes Lied, nur weil sie eine Symphonie ist!&lt;br /&gt;
(Wer jetzt noch anführen möchte, dass er sich gar nicht gegen die Wiederholung das was ja meistens als Kitsch als verbraucht angeprangert wird- wendet, erscheint für jemanden, der sich in der Musikgeschichte, eigentlich der Geschichte der gesamten Künste etwas auskennt wohl zu trivial, um zu erwähnen, dass das totaler Schwachsinn ist.)&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Chichester Psalms&lt;/i&gt; war eine Auftragsarbeit zu dem Chichester Musikfestival 1965, bei der ausdrücklich die Anleihen aus der Populärmusik gewünscht wurden. Und tatsächlich ist ihm das in der Vertonung der Psalme geglückt. Der Bischof von Chichester gab nach der Uraufführung beispielsweise an, er habe förmlich David vor der Bundeslade tanzen sehen.&lt;br /&gt;
Ich bin umso glücklicher, dass diese Auftragsarbeit mit diesem Wunsch vergeben wurde, denn das Thema, welches die Knabenstimme im zweiten Satz einführt stammt aus einer nicht verwendeten Komposition zu einem nie vollendeten Musical. Es ist eine der schönsten Melodien, die ich je gehört habe. Und das Thema der Männerchorstimme (ich weiß, er mochte lieber die Version mit dem ausschließlichen Männerchor, ich beziehe mich aber auf die mit dem gemischten Chor) stammt aus einer nicht verwendeten Passage aus der &lt;i&gt;Westside Story&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
Gesteigert wird diese emotional hochaufgeladene Melodik noch durch die dissonanten, sehr aggressiven Motiven, entweder im Wechsel oder ineinander anklingend.&lt;br /&gt;
Zu der &lt;i&gt;Westside Story&lt;/i&gt; habe ich ein gespaltenes Verhältnis (nicht nur wegen der Musiktheoriestunden), aber &lt;i&gt;Chichester Psalms&lt;/i&gt; ist für mich regelrecht süchtig machend. Und ich bin nur allzu gern bereit zuzugeben, dass ich der Populärmusik sehr zugeneigt bin.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>AiHua</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AiHua</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-27T17:08:00Z</dc:date>
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